Die Quitte ist hierzulande ein eher seltenes Obst im heimischen Garten.

Doch zu Zeiten der Römer war diese in Mitteleuropa weit verbreitet und diente schon damals als Heilmittel. Dieses Wissen machen wir uns zu Nutze und lassen die Quitte während unserer Behandlungen Ihre volle Kraft entfalten. Exklusiv bei SCHUMANN können Sie im Oktober einen Saunaaufguss der besonderen Art erleben, bei dem die positiven Eigenschaften dieser besonderen Frucht voll zur Geltung kommen.

Was macht die Quitte so besonders?

Reich an Ballaststoffen, Kalium, Folsäure, Eisen, Zink  sowie Vitamin C und Vitamin A, wird der Quitte schon seit der Antike eine heilende Wirkung bei Fieber, Husten sowie Magen- und Darmproblemen zugeschrieben.

Außerdem wirkt die Quitte entzündungshemmend und schützt die Haut vor äußeren Einflüssen.

Innerlich angewendet – so zum Beispiel als Tee (aus Quittensamen)–  hilft die Quitte gegen Schlaflosigkeit, Unruhe und Verdauungsproblemen. Eine Tinktur* soll außerdem blutbildend sein und kann gegen Blutarmut (Anämie) eingesetzt werden.

Quitten enthalten zudem einen hohen Anteil an Pektinen (pflanzliche Mehrfachzucker) und eignen sich gut zum Kochen von Marmeladen, Gelees und Fruchtsäften.

Was ist die Quitte eigentlich?

Quitten sehen nicht nur aus wie eine Mischung aus Apfel und Birne, sie gehören auch zur selben Familie. Quitten zählen zu den Rosengewächsen, sie sind Kernobst, weil sie im Inneren ein Gehäuse mit Kernen haben. Weltweit gibt es 200 verschiedene Arten von Quitten, heutzutage sind hauptsächlich die etwas rundlichere, aromatischere Apfelquitte und die länglichere Birnenquitte erhältlich. Die Früchte werden hauptsächlich von September bis November geerntet, und können kühl, trocken und luftig bis zu zwei Monate lang gelagert werden.

 

*Als Tinktur bezeichnet man alkoholische Auszüge aus Heilpflanzen. In der Fachsprache werden solche Auszüge auch „Mazeration“ genannt. Das bedeutet, dass ein Stoff (Heilpflanze) in einem Lösungsmittel (Schnaps, Wodka, Korn) ausgezogen wird. Tinkturen wendet man tröpfchenweise innerlich oder auch äußerlich an.