Mein Auslandspraktikum in Wales

Sonntag früh bzw. nachts ging es von Dresden nach Berlin. Von dort aus flog ich nach Amsterdam um dann weiter nach Bristol zu fliegen. Die letzte Station meiner Reise war eine anderthalbstündige Busfahrt nach Cardiff. Dort wurde ich von meiner Gastfamilie in Empfang genommen, nach einer letzten Autofahrt  bin ich in meinem neuen zu Hause angekommen. Ein süßes Cottage in Cadoxton.

Am nächsten Tag ging es mit dem Zug nach Cardiff zum Sprachkurs. Ivan lernte mit uns ein paar Vokabeln und erzählte uns etwas von Land und Leuten. Anschließend besuchten wir das Cardiff Castle. Eine alte Burg-bzw.Schlossanlage die es schon zu den Zeiten der Römer gab. Dienstag gab es vormittags nochmal einen Sprachkurs diesmal von Kate. Danach gab es von unserem englischen  Ansprechpartner noch ein paar Instruktionen wo wir Mittwoch, wann wo zu sein haben und wie man am besten dorthin kommt. Abends gingen wir ins Nationaltheater und schauten uns das Theaterstück „Jane Erye“,es war wunderschön… 🙂

Am Mittwoch um 9:30 Uhr ging es los mit dem Praktikum. Judy die Salonbesitzerin nahm uns herzlich in Empfang. Uns heißt Aline und mich. Aline arbeitete einmal in der Woche in Radyr im anderen Salon und sonst waren wir die ganze Zeit zusammen.

Erstmal wurden unsere Fähigkeiten in Maniküre und Pediküre geprüft und erklärt wie es dort gemacht wird. Bei der Maniküre gab es keine großen Umstellungen, allerdings bei der Pediküre. Hier in England darf nicht mit einem Fräser gearbeitet werden, das hat was mit der Versicherung zu tun, beziehungsweise passt es nicht ins Entspannungskonzept.

Eine Maniküre beziehungsweise Pediküre läuft folgendermaßen ab:

1.Peeling auftragen+abwaschen

2.Nägel in Form feilen + Nagelhaut zurück schieben und abschneiden

  1. Nägel lackieren
  2. Hand-bzw.Fußmassage

In England wird nicht gezupft, sondern nur gewaxt. Auch die Gesichtsbehandlungen sind anders, Ablauf ist genauso wie unser Kosmetik 50min aber es darf nicht ausgereinigt werden. Der Grund es sei zugefährlich wenn sich was entzündete. Hat auch was mit der Versicherung zutun, auch das waxen bzw. färben gehört nicht in eine Behandlung sondern wird extra ausgeführt. Ansonsten wird viel massiert und auf die Entspannung wert gelegt.

Am Wochenende hatten wir frei  und waren viel unterwegs und haben uns die Gegend angeschaut. Die Familie wo ich die drei Wochen meiner Praktikumszeit gewohnt habe war  sehr nett und fürsorglich. Ich bekam dort immer Frühstück und Abendessen, was relativ lecker war nur das die Engländer irgendwie nie salzen bzw. wenn es etwas Süßes gibt dann ist so krass das man nicht viel davon essen kann.

Am Samstag den 15.7. ging es zurück nach Deutschland. Erst die anderthalbstündige Busfahrt von Cardiff nach Bristol,von dort mit leichter Verspätung nach Amsterdam mit dem Flugzeug. In Amsterdam hatten wir nur 20 Minuten Umsteigezeit mussten allerdings gefühlt einmal über den ganzen Flughafen rennen. Zum Glück war das Personal informiert und hat uns auch nach der offiziellen Boardingzeit an Board gelassen, so saßen wir fünf Minuten vor dem Abflug auf unseren Plätzen nach Berlin.

Mein Fazit:

Die Zeit in England war sehr interessant gewesen. Die Leute sowie das Land sind immer eine Reise wert.
In meinem Praktikumsbetrieb ener-chi konnte ich sehr viel praktische  Erfahrungen im Bereich Kosmetik, Maniküre und Pediküre sammeln.

Im September wird für alle Auszubildenden, die ein Auslandspraktikum in 2017 absolviert haben, feierlich und offiziell der Europass Mobilität durch die IHK Dresden überreicht werden.

Viele Grüße aus dem SPA eure Theresa K. 🙂