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„Deutschlands erste Schneesauna“ hieß es 2015 in der Frankentherme in Bad Windsheim, Franken. Nun zieht Sachsen nach. Ganz Sachsen? Nein –  ein kleiner Ort namens Kirschau unweit von Bautzen in der schönen Oberlausitz. Neben Kirschbäumen und dem einzigartig römischen SPA-TEMPEL im Hotel BEI SCHUMANN ist Kirschau in den letzten Monaten vor allem wegen Deutschlands erstem Flying Pool bekannt geworden. Dieser befindet sich eine Ebene unter der nun neu eröffneten Schneesauna.

Sauna im Sommer?

Für 2020 wird erneut ein heisser Sommer vorausgesagt. Gerade im Sommerurlaub, der dieses Jahr wohl zum großen Teil in Deutschland stattfindet, ist eine Sauna normalerweise das Letzte, woran man denkt, wenn man schon vom Nichtstun im Schatten schwitzt. Aber trotz Mega-Hitze auf der Sonnenterrasse, kann ein Saunabesuch absolut wohltuend sein – vor allem wenn man sich dabei auf dem neuen SEEFLÜGEL im Hotel BEI SCHUMANN im sächsischen Kirschau befindet.

Pulverschnee auf dem Sonnendeck

Als sanfte Abkühlung nach dem Schwitzen in einer der klassischen Saunen im SEEFLÜGEL oder auch im einzigartig römischen SPA-TEMPEL bietet sich die Schneesauna durch die Kombination aus trockener Kälte und weichem Schnee genauso an wie als Wellness-Revolution für Rheumapatienten oder Pollenallergiker. Das Zusammenspiel der Wärme einer klassischen Sauna mit der trockenen Kälte des Schneeraums hat sich als besonders effektiv herausgestellt und wird oft deutlich angenehmer empfunden als ein Kaltwasserbad. Der Pulverschnee wird im Snow-Room ausschließlich aus Wasser und Luft erzeugt und deshalb besonders flauschig. Mit einer Temperatur von bis zu minus zehn Grad bietet eine Schneesauna zu jeder Jahreszeit eine schonende und angenehme Abkühlung. Der etwa zwölf Quadratmeter große Schneeraum auf dem SEEFLÜGEL im Wellness-Hotel BEI SCHUMANN ist perfekt auf das Design des gesamten Spa-Bereichs abgestimmt. Ein Schlitten aus Fichtenaltholz und eine Sitzgruppe laden zum Verweilen im trocken-weichen Pulverschnee ein. Eine weiße LED-Beleuchtung setzt den Raum gekonnt in Szene.

BEI SCHUMANN Schneeraum

Was ist eigentlich eine Schneesauna?

Ein Schneeraum wird häufig als Bestandteil eines Spa- oder Wellnessbereiches eingerichtet und dient primär der Abkühlung nach dem klassischen Saunagang oder einem Schwitzbad. Eine Schneesauna besteht meist – wie auch im Hotel BEI SCHUMANN – aus einem isolierten Raum, der ungefähr wie eine Kältekammer oder Kühlzelle aufgebaut ist. Hier wird die Luft im Raum unter den Gefrierpunkt abgekühlt (in der Regel zwischen -6°C und -15°C, bei uns -10°C) und durch eine Beschneiungsanlage wird im Raum frischer Schnee erzeugt. Die Wände eines Schneeraums sind stark isoliert und innen häufig mit Kunstfelsen, Glas oder Edelstahl verkleidet. Zudem gibt es diverse Ablageflächen für den Schnee, wie in unserem Fall Schlitten, Tisch und Stühle. Im Snow-Room findet ein regelmäßiger Luftaustausch statt, indem erwärmte Luft angesaugt und frische gekühlte – allerdings sehr trockene – Luft eingeblasen wird.

Woher kommt die Schneesauna?

Eine Schneesauna imitiert die Abkühlphase im Rahmen des Saunierens, wie es ursprünglich in skandinavischen und osteuropäischen Ländern während der kalten Jahreszeiten in der natürlichen Umgebung üblich ist. Im Zuge der technischen Entwicklung für Spa- und Wellnesseinrichtungen wurden so entsprechende Funktionsräume konstruiert, die wie bei uns im Hotel BEI SCHUMANN in Kombination mit der finnischen Sauna, der Klimasauna oder auch nur der Infrarotkabine genutzt werden können.

BEI SCHUMANN SEEFLUEGEL Schneesauna

Die Wellness-Revolution nach Dr. med. Christian Thuile

Wer sich im Kontext zu Erholung, Wellness und Wohlbefinden intensiver mit Kneipp und alternativen Möglichkeiten der Gesundheitsförderung auseinandersetzt, kommt spätestens im Zuge der Recherche nach der Wirkung von Kältekammern oder Schneesaunen nicht an dem Buch Schneesauna – Die Wellness-Revolution“ (Kneipp Verlag 2014) von Dr. med. Christian Thuile vorbei.

Nach der Methode von Dr. med. Christian Thuile wird eine Anwendung folgendermaßen vorgeschlagen:
1. Akklimatisierung im Wellnessbereich möglichst barfuß für ca. 3-5 Minuten
2. Aufwärmphase in der Sauna, Dauer ca. 10-15 Minuten
3. Abkühlung im Schneeraum, Dauer für Frauen ca. 3-5 Minuten, für Männer ca. 4-8 Minuten, hierbei die Arme und Beine mit trockenem Schnee einreiben
4. Ausgleichs- bzw. Ruhephase, Dauer ca. 10-15 Minuten
Danach sollten die Schritte 2-4 noch zwei bis dreimal wiederholt werden. Während der gesamten Dauer ist auf ausreichend Flüssigkeitsaufnahme zu achten, dabei wird besonders stilles Wasser oder Tee empfohlen. Je nach Bedarf können Pantoffeln, Badehandtuch, Schal, Mütze, Handschuhe oder ein Kirschkernkissen mit in die Schneesauna genommen werden.

Zusammengefasst kann man die Methode nach Dr. Christian Thuile als Optimierung des thermischen Reiz-Reaktions-Musters umschreiben. Das Kernstück der Methode nach Dr. Thuile ist der kalte und trockene Schnee, den es in unserer Region im Winter kaum noch in einer dafür nutzbaren Menge und Dauer gibt. Durch diesen frischen Pulverschnee ist es möglich, den Temperaturwechsel subjektiv als angenehm zu empfinden. Der hohe Temperaturunterschied zwischen 90°C in einer finnischen Sauna und -10°C in der Schneesauna belastet den Kreislauf deutlich weniger als dies bei vergleichbaren Temperaturunterschieden bei nasser Kälte der Fall wäre. Die Wirkung ergibt sich nicht nur durch den Temperaturunterschied, sondern auch durch eine optimale Verweildauer im Schneeraum.

Was bringt eine Schneesauna?

In der eben beschriebenen Kombination des Wärmereizes beim klassischen Saunagang und des Kältereizes beim Aufenthalt in einer Schneesauna kommt es im Zuge mehrfacher Anwendung zu einem physiologisch wirksamen Temperaturtraining für den gesamten Organismus. Präventive und therapeutische Möglichkeiten ergeben sich durch die thermoregulatorischen Reaktionen des menschlichen Körpers. Bei richtiger Anwendung eines Schneeraums gemäß der Methode Dr. Christian Thuile sind positive Effekte in folgenden Bereichen möglich:
• Allgemeinzustand
• Anpassung an schnelle Temperaturwechsel
• Atemwegsinsuffizienz
• Fettverbrennung und Regeneration
• Gelenkbeweglichkeit, insbesondere bei Rheuma oder Verspannungen der Muskulatur
• Hautdurchblutungsinsuffizienz
• Immunschwäche
• Konzentrationsschwäche und Merkfähigkeit
• Niedergeschlagenheit
• Schlafstörungen
• Schmerzen
• Stress
• Übererregbarkeit
• Venenschwäche
• Verspannungen
• Ermüdung infolge sportlicher Betätigung